Keine Zukunftsmusik mehr

Gmeindsmuni - Fusionsprojekt Aegerten/Brügg

Stefan Krattiger | 11.03.2010 | Artikel im «Aegerter»

Langsam aber sicher kommt das Fusionsprojekt Aegerten/Brügg in die «heisse» Phase. Ein Grund, sich Sorgen zu machen, ist das nicht. Denn eines ist sicher: Die Bevölkerung wird das letzte Wort haben.

Fast vier Jahre ist es nun her, seit zwischen Aegerten und Brügg erste, zaghafte Annäherungsversuche stattgefunden haben. In dieser Zeit wurde viel diskutiert, analysiert und gearbeitet. Dass diese Abklärungen vergleichsweise viel Zeit in Anspruch genommen haben, mag mehrere Gründe haben.Zum einen war da natürlich die allseits bekannte Eherenrunde mit Schwadernau, zum anderen widerspiegelt es aber auch die Tatsache, dass beide Gemeinden zum jetztigen Zeitpunkt keinen drängenden Problemdruck verspüren. An sich ein gutes Zeichen – wer unter Druck handelt, hat nämlich kaum mehr die Möglichkeit eine detaillierte Auslegeordnung zu machen.

Was bisher in erster Linie Zukunftsmusik war, rückt nun allmählich näher. Dass dies neben Hoffungen hie und da auch Ängste auslöst, ist verständlich. Grund dazu gibt es aber keinen. Derzeit arbeiten vier Arbeitsgruppen unter Einbezug der Bevölkerung an unterschiedlichen Themen wie Organisation, Finanzen oder Identifikation. Was sie erarbeiten, wird in die Machbarkeitsstudie einfliessen und diese wird wiederum Grundlage für den Fusionsentscheid sein. Die Arbeitsgruppen werden ihre Arbeit voraussichtlich bis Mitte Jahr abgeschlossen haben, so dass die Machbarkeitsstudie gegen Ende Jahr vorliegen dürfte. Darin wird skizziert, wie eine gemeinsame Gemeinde konkret aussehen könnte. Sobald es soweit ist, wird sich der Gemeinderat entscheiden müssen, ob ein Zusammenschluss aus seiner Sicht sinnvoll ist. Sollte er zu diesem Schluss kommen, wird er der Gemeindeversammlung entsprechend Antrag stellen. Diese entscheidet – voraussichtlich im 2011 – ob «Ja» oder «Nein». Dasselbe natürlich auf Brügger Seite. So oder so, die Bevölkerung wird das letzte Wort haben. Und das ist auch gut so.

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